St. Birgitta Weiberg

Weiberg gehörte kirchlich zunächst zur Pfarrei Siddinghausen, von der es im Jahre 1752 abgepfarrt wurde. Diese Abpfarrung geht noch auf  eine testamentarische Bestimmung von Moritz von Büren, dem letzten Vertreter der alten Bürener Adelsfamilie, zurück. Er vermachte seinen gesamten Besitz den Jesuiten mit der Auflage, unter anderem in Weiberg eine Pfarrkirche zu errichten. Nach der Grundsteinlegung im Jahre 1747 erfolgte die Konsekration der katholischen Pfarrkirche im September 1751. Die Kirche ist der Hl. Birgitta geweiht. Die erste Kapelle der Gemeinde aus dem Jahre 1712 wurde durch eine Feuersbrunst stark beschädigt und im Jahre 1754 abgerissen. An ihrer Stelle wurde eine der Hl. Agatha gewidmete Bildsäule errichte, die ausser dem Bildnis der Hl. Agatha  auch noch das Bildnis des Hl. Josef trägt, dem die alte Kapelle geweiht war. Wahrzeichen Weibergs sind der Agatha-Bildstock(Volksmund Agatha-Säule genannt) und die katholische Pfarrkirche im Barock-/Rokoko-Stil und mit einer historisch bedeutsamen Orgel.

In Westfalen sind nur noch wenige gleichartige Orgeln vorhanden. Die Kirche ist umgeben von einem herrlichen alten Baumbestand von Linden.
In den Abendstunden nach Einbruch der Dunkelheit wird die Kirche angestrahlt und ist schon von weiten aus Richtung Büren kommend sichtbar.


Hinter der Kirche auf dem Kirchenland befindet sich das Pfarrheim.

Gegenüber von Kirche und Pfarrheim befindet sich das Pfarrhaus mit dem Pfarrbüro. 

                                                            
 Es finden regelmäßig Prozessionen statt. Jährlich ist das die Agatha-Prozession und im regelmäßigen Wechsel mit Harth und Hegensdorf die Fronleichnamsprozession. Zu diesen Anlässen werden die einzelnen Stationen mit vielen Blumen geschmückt und die Strassen mit den  sogenannten Prozessionsfähnchen ausgestattet. Dieses wird noch immer in Tradition durch die jeweiligen Anlieger liebevoll erledigt.