St. Antonius Steinhausen

Die Pfarrkirche St. Antonius wurde erstmals im Jahr 1243 in einer Urkunde erwähnt. Sie wurde als Eigenkirche von den Herren von Büren errichtet. Um die wehrhafte romanische Kirche siedelten sich bald Höfe an. Das führte zur Entstehung des Dorfes Steinhausen.

Die Kirche wurde aufgrund einer steigender Bevölkerungszahl 1883 gründlich restauriert und erweitert.
Die Grundmauern des alten Turms aus dem 13. Jh. ließ man stehen. 1910 erfolgte eine Erweiterung und ein weiterer Umbau zu einer dreischiffigen Hallenkirche im gotischen Stil. 1969/70 wurde die Kirche noch einmal erweitert.

Der alte Flügelaltar aus dem Jahr 1917 sowie der Kreuzweg und die Kanzel gehören zu den denkmalgeschützten Einrichtungen der Kirche. Zum ältesten Inventar gehören die Figur des hl. Antonius (Einsiedler) und die Figur des St. Johannes Baptist, die auf den Anfang des 18. Jh. zurückgehen.

Am 12. Januar ist jeweils die Ewige Anbetung. Am Sonntag nach dem Namenstag des Pfarrpatrons St. Antonius wird das Patronatsfest gefeiert.

Prozessionen sind am Tag Christi Himmelfahrt und Fronleichnam.

Erwähnenswert ist der Marienbildstock aus Rüthener Sandstein im Prövenholz, der aus einem Versprechen an die Gottesmutter heraus und als Dank für einen geplanten, aber nicht gebauten Düsenjägerflugplatz in der Brenkener Mark im Jahre 1958 errichtet wurde.