Herzlich willkommen, Pater Francis!

Vor kurzem erreichte uns die freudige Nachricht, dass ein weiterer Priester unserem Pastoralverbund angehören wird. Es ist Pater Francis Succar, der einem maronitisch-libanesischem Orden angehört und bisher mehrere Jahre in Eichstätt Theologie studiert hat. Pater Francis soll bei uns ab dem 1. Oktober 2021 durch seine Mitarbeit Erfahrungen in der Seelsorge sammeln.

Er ist 35 Jahre alt, spricht sehr gut deutsch und freut sich auf seine Aufgabe bei uns. Als Pastoralteam und Pastoralverbund freuen wir uns auf seine Unterstützung. In verschiedenen Gottesdiensten wird sich Pater Francis vorstellen. Zunächst wohnt er im Pfarrhaus Büren bei Pfarrer Gede, später wird er in das Pfarrhaus von Weiberg ziehen.

Wir heißen ihn herzlich Willkommen und wünschen ihm Gottes Segen für einen guten Start!

 



Pater Francis stellt sich vor

Ich bin P. Francis Succar OLM, ein maronitischer Mönchpriester aus dem Libanon, 1986 geboren als jüngster von 7 Geschwistern. 2004 bin ich nach dem Abitur ins Kloster eingetreten (2010: ewige Profess, 2012: Priesterweihe).

Vor 8 Jahren bin ich zum Studium nach Deutschland gekommen. Diese Zeit verbrachte ich im Collegium Orientale, dem internationalen, ökumenischen und ost-kirchlichen Priesterseminar des Bistums Eichstätt. Mein Ordenskürzel OLM steht für Ordo Libanensis Maronitarum und soll mir helfen mich näher vorzustellen.

O: mein Orden wurde 1695 gegründet. Unsere Regel ist von der überlieferten Regel des Hl. Wüstenvaters Antonius des Großen inspiriert. Neben unserer monastischen Prägung betreuen wir im Libanon Schulen und Pfarreien, sowie 2 Krankenhäuser und eine Uni. Der bekannteste Mönch unseres Ordens ist der Hl. Charbel.

L: der Libanon, der zurzeit von schweren Krisen heimgesucht ist, gilt als ein biblisches Land, im Alten Testament über 70 mal erwähnt, oft im Bezug auf die Libanon-Zedern. Jesus hat sich im Libanon aufgehalten (Mt 15,21) sowie die Apostel. Meine Heimatstadt Bcharri liegt im Norden auf 1500 m Höhe und ist der Geburtsort des wohl weltweit bekannten Schriftstellers Khalil Gibran.

M: die maronitische Kirche, nach dem Hl. Maron (+ 410) genannt, ist eine katholische Ostkirche der syrisch-antiochenischen Ritusfamilie. Für viele Jahrhunderte waren die Maroniten in den Libanongebirgen zurückgezogen, sie bilden die größte christliche Gruppe des Landes, mit einer Diaspora auf allen Kontinenten.

Ich freue mich auf meine nächste Aufgabe im Pastoralverbund Büren und Sie kennenzulernen.