Gedenkgottesdienst

Gedenkgottesdienst für die während des Lockdowns Verstorbenen in St. Birgitta Weiberg
Der „Lockdown“ im März und April 2020 hat das kirchliche Leben massiv beeinflusst. So durften u.a. Beerdigungen nur im engsten Kreis der Angehörigen stattfinden. Es ist vorstellbar, dass unter diesen Bedingungen das Abschiednehmen von einem lieben Menschen noch schwieriger ist. Das Pastoralteam hat deswegen gleich zu Beginn der Hochphase der Pandemie beschlossen, in den Gemeinden besondere Gedenkgottesdienste für die Verstorbenen zu feiern, sobald es die Situation wieder zulässt. Am Sonntag, 28. Juni ist jetzt der während des Lockdowns in der Gemeinde St. Birgitta Weiberg Verstorbenen gedacht worden: Maria Föhring (gest. am 11.03.2020), Josef Wördehoff (gest. am 03.04.2020), Josef Salmen (gest. am 29.04.2020). Pastor Tobias Schulte und Gemeindereferentin Daniela Reineke haben in dem Gottesdienst am Beispiel der Erscheinung des Auferstandenen am See von Tiberias (Joh 20,21) der österlichen Hoffnung Raum gegeben: Der am Ufer auf die traurigen und enttäuschen Jünger wartende Christus zeigt sich mit ihnen solidarisch, wartet auf sie und teilt das Leben. Seine Jünger haben in kleinen Ritualen, die sie mit Jesus von Nazareth verbinden, Halt und Zuversicht gefunden: Das gemeinsame Essen, das Teilen des Lebens und der Lebensgeschichten. Diese Rituale, so Pastor Schulte, können bis heute in die Gegenwart übersetzt werden: z.B. im Zusammenkommen, um den Verstorbenen Raum zu geben und sie in der Erinnerung gegenwärtig werden zu lassen oder frische Blumen zum Grab bringen, um mit den Verstorbenen das Leben zu teilen.

Der Gottesdienst wurde musikalisch durch Kantor Stephan Wenzel und Carla Scharfen besonders gestaltet.


 

Vor dem Altar der Weiberger Pfarrkirche brennen drei Kerzen für die Verstorbenen.
Foto: privat


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Veröffentlicht
10:00:00 30.06.2020