Libori-Feeling in Wewelsburg

Foto: Karl-Hans Reelsen





Bericht des Erzbistums Paderborn vom gesamten Ausflug der weltkirchlichen Gäste


Es war fast wie im Paderborner Dom: eine lange Reihe Bischöfe und Priester zog in die Kirche ein, und alle Gläubigen sangen lautstark „Sei gegrüßet, o Libori“. Am Montag (29.07.) waren die internationalen Libori-Gäste des Erzbistums zu Besuch in Wewelsburg. Die Gruppe unter der Leitung von Weihbischof Matthias König bekam zunächst Informationen über die Geschichte der Wewelsburg.

Die sich anschließende heilige Messe war ein außerordentliches Ereignis in der Historie der St. Jodokus-Gemeinde. Die Lesungen waren in englischer, französischer, niederländischer und deutscher Sprache zu hören. Acht Bischöfe standen zur Konzelebration um den Altar. In seiner Predigt wies Weihbischof König darauf hin, dass Menschen und Völker zueinander Brücken des Hasses oder Brücken der Freundschaft bauen könnten. Der heilige Liborius war ein Brückenbauer des Glaubens und der Verständigung. Ganz in seinem Sinne wurden in Wewelsburg an diesem Abend Brücken des Miteinanders gebaut. Neben den Gästen aus Asien, Afrika und Südamerika war auch eine Gruppe Seminaristen aus Osteuropa anwesend.

Sie alle bekamen nach dem Gottesdienst eine Einführung in die Licht-Blick-Kirche durch Benedikt Krüger. Besonders die Licht-Blicke „Reisesegen“ und „Here I am, Lord“ fanden großen Anklang.

Nach einem gemeinsamen Abendessen auf der Wiese am Pfarrheim endete der Besuch. Alle Gäste bedankten sich herzlich bei den Mitgliedern von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand, die für die Bewirtung und Organisation gesorgt hatten.

Pfarrer Christoph Severin und die anwesenden Mitglieder des Pastoralteams freuten sich über die gelungene Veranstaltung, die Wewelsburg und den Pastoralverbund mit der Weltkirche verbunden hat – und besonders darüber, dass die einzigartige Licht-Blick-Kirche nun auf der ganzen Welt bekannt ist!

 

Bildergalerie: Fotos von Karl-Hans Reelsen und Tobias Kallemeier